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		<title>Universum der Ozeane &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 09:00:23 +0000</pubDate>
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<p>Auf der Reise durch das &#8220;Universum der Ozeane&#8221; trifft der Zuschauer  diesmal auf einige der großen Herrscher der Weltmeere, denen der Mensch  erst seit kurzer Zeit den Rang als gefährlichstes Raubtier unter Wasser  streitig macht. Die Geschichte von den Topjägern der blauen Welten ist  voller Überraschungen, und nicht immer sind es die Größten und  Bissigsten, die den Kampf ums Überleben gewinnen. Schon häufig erwiesen  sich in der Evolution die vermeintlich Zarten und Schwachen als Sieger.</p>
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<p>Frank Schätzing begibt sich  erneut an die ungewöhnlichsten Orte, um die Geheimnisse vom Werden und  Vergehen der großen Räuber zu erkunden. Auf einem hängenden Floß über  einer Hai-verseuchten Bucht meditiert er beispielsweise über unser  Verhältnis zum Großen Weißen. Mit einem U-Boot taucht er durch ein Meer  von Quallen, und ein &#8220;Zeitsteg&#8221; ermöglicht ihm die Erkenntnis, dass ein  &#8220;normaler Ozean&#8221; vor 500 Jahren etwas ganz anderes war als heute.</p>
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<p>Katapultiert  ins ferne Devon, 420 Millionen Jahre vor unserer Zeit, lernt der  Zuschauer den Urhai Cladoselache kennen, der damals noch nicht am Ende  der Nahrungskette steht. Nur etwa einen Meter lang, musste sich der  kleine Jäger vor allem vor dem Grauen erregenden Panzerfisch  Dunkleosteus in Acht nehmen. Aber die Zeit des Riesen war begrenzt.  Heute schmücken seine Überreste die Galerie der ausgestorbenen Arten im  Pariser Naturkundemuseum.</p>
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<p>Die Nachfahren der Urhaie  dagegen behaupten sich bis heute als Topräuber &#8211; sämtlichen  Aussterbekatastrophen zum Trotz. Einige Haiarten bevölkern die Weltmeere  schon seit dem Ende der Kreidezeit, also seit 65 Millionen Jahren. Wie  ist es ihnen gelungen, sich so lange zu behaupten? Lange galten sie als  die unangefochtenen Herrscher der Ozeane, doch heute stehen sie dem  gefährlichsten Raubtier gegenüber, mit dem sie es je zu tun hatten: dem  Menschen.</p>
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<p>Haie  haben zahllose Arten hervorgebracht, die nahezu jeden Lebensraum in den  Ozeanen besiedeln. Nicht immer geht die Evolution diesen Weg der  Vielfalt, sondern hält stattdessen Jahrmillionen an einem gelungenen  Modell fest. Das beste Beispiel für einen altgedienten Meeresbewohner  ist der Quastenflosser, das Urmodell aller Landwirbeltiere. Er galt als  ausgestorben, bis 1930 ein Exemplar an der Küste Südafrikas im Beifang  eines Trawlers auftauchte. 50 Jahre später gelang es dem ZDF-Tierfilmer  Hans Fricke erstmals, das lebende Fossil in der Tiefe zu filmen. Die  Bilder waren eine Sensation und gingen um die Welt.</p>
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<p>Immer tiefere Teile der Ozeane  können heute mit Tauchbooten und Robotern erkundet werden. Werden die  Wissenschaftler künftig noch mehr Ureinwohner der Ozeane finden, die man  bisher zu den Verlierern des Überlebenskampfes zählte? Könnte  beispielsweise der gigantische Megalodon zu den Totgeglaubten gehören?  Nie gab es einen gewaltigeren Hai. Er war doppelt so groß wie der Große  Weiße, gilt aber im Gegensatz zu seinem gefürchteten Vetter als  ausgestorben. Könnte auch ein Wesen seiner Größe in den dunklen Tiefen  der Weltmeere überdauert haben?</p>
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<p>Was  immer noch an unbekannten Überlebenskünstlern in der Tiefsee auf  Entdeckung wartet, ein Erfolgsmodell der Meere schwimmt in allernächster  Nähe zum Menschen durch die Ozeane, ohne dass sich die meisten seiner  Bedeutung bewusst sind: Die Quallen sind im Kambrium vor über 500  Millionen Jahren entstanden. Einige von ihnen haben sich seither allen  Evolutionsregeln zum Trotz nicht einmal viel verändert.</p>
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<p>Bisher traten sie meist als  lästige Spaßverderber im Badeurlaub in Erscheinung. Forscher glauben  jedoch, dass die Quallen zu den großen Gewinnern der Gegenwart gehören.  Ihre Feinde wie Thunfisch oder Schildkröte werden vom Menschen eifrig  dezimiert, und der Temperaturanstieg bekommt den meisten Arten gut.  Einige Wissenschaftler sprechen von der nahen Zukunft schon als  Zeitalter der Quallen.</p>
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		<title>Universum der Ozeane &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 14:54:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der erste Teil der Expedition durch das unbekannte Universum führt hinab in die größten Tiefen der Ozeane. Hier suchen Forscher Antworten auf die Fragen: Wie konnten überhaupt Meere entstehen? Woher stammt das Wasser? Und: Ist das Leben tatsächlich in der Tiefsee entstanden? Die Ozeane unterscheiden die Erde von allen anderen Himmelskörpern. Ohne sie wäre unser [...]]]></description>
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<p>Der erste Teil der Expedition durch das unbekannte Universum führt hinab  in die größten Tiefen der Ozeane. Hier suchen Forscher Antworten auf  die Fragen: Wie konnten überhaupt Meere entstehen? Woher stammt das  Wasser? Und: Ist das Leben tatsächlich in der Tiefsee entstanden?</p>
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<p>Die Ozeane unterscheiden die  Erde von allen anderen Himmelskörpern. Ohne sie wäre unser Heimatplanet  nur ein weiterer öder Gesteinsbrocken im All &#8211; ohne Pflanzen, ohne Tiere  und ohne den Menschen. Die Weltmeere bedecken drei Viertel der  Erdoberfläche und bieten Lebensräume für unzählige Pflanzen und Tiere.  Sie stellen unerschöpflich scheinende Nahrungsreserven zur Verfügung und  Bodenschätze, von denen nur ein geringer Teil bisher überhaupt entdeckt  wurde.</p>
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<p>Aber  obwohl die Ozeane eine so große Bedeutung für uns haben, wissen wir  über die globalen Wasserwelten weniger als über fremde Planeten. Das  soll sich nun ändern: Forscher aus aller Welt versuchen seit Kurzem mit  einem enormen technischen Aufwand, die Geheimnisse der Meere zu  ergründen. &#8220;Universum der Ozeane&#8221; zeigt in nie gesehenen Bildern den  neuen Blick der Wissenschaft auf die Weltmeere.</p>
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<p>Der Zuschauer begleitet die  Forscher bei ihren spektakulären Vorstößen in die Tiefen der Ozeane und  erfährt aus erster Hand aktuelle Untersuchungsergebnisse. Mithilfe  modernster CGI-Technik taucht der Betrachter in die ferne  Erdvergangenheit ein, erkundet die vom Menschen geprägte Gegenwart und  wirft sogar einen Blick in die Zukunft der Ozeane. Fotorealistische  Computeranimationen hauchen nicht nur Wesen der Urzeit neues Leben ein,  sondern erlauben schon jetzt den Besuch einer in Planung befindlichen  Meeresforschungsstation.</p>
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<p>Reisebegleiter  während dieser außergewöhnlichen Tour durch Raum und Zeit ist Frank  Schätzing, dessen Sachbuch &#8220;Nachrichten aus einem unbekannten Universum&#8221;  den Anstoß für die ZDF-Produktion gegeben hat. In der ersten Episode  meldet er sich von sturmumtosten Klippen, aus einem einsamen Ruderboot  mitten auf dem Atlantik zu Wort und besucht das künftige Nizza hoch in  den Bergen, das mit seiner Aussicht auf eine gewaltige Salzwüste &#8211; das  heutige Mittelmeer &#8211; kaum noch Touristen lockt. Als echter Zeitreisender  jettet Schätzing mühelos durch die Jahrmillionen und weist den  Zuschauer unterwegs auf die Schlüsselereignisse im Verlauf der  Geschichte des Meeres hin.</p>
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<p>In den Tiefen der Ozeane suchen  Forscher Antworten auf die Fragen: Wie konnten überhaupt Meere  entstehen? Woher stammt das Wasser? Und: Ist das Leben tatsächlich in  der Tiefsee entstanden? Das deutsche Forschungsschiff Meteor mit seinem  neuen, leistungsfähigen Tauchroboter, dem ROV, soll helfen, Licht ins  Dunkel zu bringen. In 3.000 Metern Tiefe untersuchen Wissenschaftler die  Eigenschaften der Schwarzen Raucher. Welche Bedeutung haben sie für die  Entwicklung der Ozeane? Ist das Leben tatsächlich in der Umgebung  dieser superheißen Schlote entstanden und wenn ja, wie kam es zu dem  enormen Artenreichtum der Gegenwart?</p>
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<p>Diesem  Rätsel sind auch die Forscher des &#8220;Census of Marine Life&#8221;-Projektes auf  der Spur. Bei der internationalen Zusammenarbeit geht es um die größte  &#8220;Volkszählung&#8221; aller Zeiten. Die Forscher wollen herausfinden, wer  tatsächlich in den Ozeanen der Gegenwart lebt: Vom Nordpol bis in die  Antarktis, von den Küsten Afrikas bis zu den Fidschi-Inseln, vom flachen  Schelfmeer bis in die Tiefsee. Die Bestandsaufnahme der Gegenwart soll  zugleich Schlüsse auf den Artenreichtum der Vergangenheit zulassen sowie  eine Prognose für die künftige Entwicklung der Meeresbewohner  ermöglichen.</p>
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		<title>Tauchfahrten: Der Fluch der Tiefe</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 07:58:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor der Pazifikinsel San Telmo liegt das Wrack eines U-Boots. Es entpuppt es sich als Sensation: Seit 140 Jahren liegt hier das erste funktionstüchtige U-Boot der Welt, die "Explorer". ]]></description>
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<p>Vor der Pazifikinsel San Telmo liegt das Wrack eines U-Boots. Es entpuppt es sich als Sensation: Seit 140 Jahren liegt hier das erste funktionstüchtige U-Boot der Welt, die &#8220;Explorer&#8221;. </p>

		
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		<title>Die Ostsee-Pipeline &#8211; Neue Risiken in einem bedrohten Meer</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 19:48:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Keine Meeresregion ist so sensibel wie die Ostsee. Sie ist ein nahezu geschlossenes Bassin, dem nur aus der Nordsee ein wenig Frischwasser zufließt. Und dennoch wird dort gerade ein ebenso spektakuläres wie umstrittenes Großprojekt geplant: eine Pipeline von Russland nach Deutschland, die Ostsee-Pipeline. ]]></description>
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<p>Keine Meeresregion ist so sensibel wie die Ostsee. Sie ist ein nahezu geschlossenes Bassin, dem nur aus der Nordsee ein wenig Frischwasser zufließt. Und dennoch wird dort gerade ein ebenso spektakuläres wie umstrittenes Großprojekt geplant: eine Pipeline von Russland nach Deutschland, die Ostsee-Pipeline. </p>
<p>Doch das Großprojekt stößt auf viele Hindernisse: neben politischen Einwänden der Anrainerstaaten und ökologischen Bedenken sind es Altlasten des Zweiten Weltkriegs: 60.000 Seeminen und 30.000 Tonnen chemische Kampfstoffe liegen bis heute auf dem Grund der Ostsee. Eine tickende Zeitbombe. Aber nicht nur daraus erwachsen Gefahren. Vor allem der dichte Schiffsverkehr und die weiter steigende Zahl der Tankerfahrten erhöhen das Risiko von Havarien und damit einhergehenden verheerenden Katastrophen. </p>
<p>Das empfindliche Ökosystem Ostsee ist ein Naturparadies, in dem sich eine Vielzahl von Tierarten eingerichtet hat. Ihr Schicksal ist untrennbar mit dem Zustand der Ostsee verbunden &#8211; und der wird durch Umwelteinflüsse und den Eingriff des Menschen immer wieder starken Schwankungen unterworfen. </p>

		
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		<title>Das Meer als Stromquelle</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 14:16:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wasser bedeckt zwei Drittel der Erdoberfläche. Diese Ressource will man anzapfen. Ihr Vorteil: Wasser ist unendlich verfügbar und zu 100 Prozent CO2-frei. Das geschätzte Gesamtpotenzial liegt bei 1.800 Gigawatt. Manche Forscher haben dabei Pläne, die geradezu verrückt erscheinen. Aufwändige Technik soll die Menschheit gar vor der globalen Erwärmung retten]]></description>
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<p><span>Wasser bedeckt zwei Drittel der Erdoberfläche. Diese Ressource will man anzapfen. Ihr Vorteil: Wasser ist unendlich verfügbar und zu 100 Prozent CO2-frei. Das geschätzte Gesamtpotenzial liegt bei 1.800 Gigawatt. Manche Forscher haben dabei Pläne, die geradezu verrückt erscheinen. Aufwändige Technik soll die Menschheit gar vor der globalen Erwärmung retten.</span></p>

		
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