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	<title>GratisDokus.de - Kostenlose Dokumentarfilme und Reportagen über das Internet sehen &#187; kinder</title>
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		<title>Vom Rausch zur Psychose</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 10:07:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Jugendliche stoßen auf der Suche nach dem ultimativen Kick auf Kräutermischungen, die legal über das Internet oder in einschlägigen Shops für Wasserpfeifen und Räucherwerk zu kaufen sind. Die eigentlich harmlosen Kräutermischungen sind mit synthetischen Drogen versetzt, die oft eine unkalkulierbare Wirkung entfalten. Nachdem der Inhaltsstoff der Pioniermischung &#8220;Spice&#8221;, ein synthetisches Halluzinogen mit der [...]]]></description>
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<p>Immer mehr Jugendliche stoßen auf der Suche nach dem ultimativen Kick auf Kräutermischungen, die legal über das Internet oder in einschlägigen Shops für Wasserpfeifen und Räucherwerk zu kaufen sind. Die eigentlich harmlosen Kräutermischungen sind mit synthetischen Drogen versetzt, die oft eine unkalkulierbare Wirkung entfalten.</p>
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<p>Nachdem der Inhaltsstoff der  Pioniermischung &#8220;Spice&#8221;, ein synthetisches Halluzinogen mit der  Bezeichnung JWH-018, im Jahr 2008 verboten wurde, ebbte der Konsum der  Räuchermischungen kurzzeitig ab. Seit Ende letzten Jahres sind sie  jedoch wieder im Kommen. Die Hersteller bringen immer neue Produkte auf  den Markt, die eine jeweils leicht abgewandelte Form der synthetischen  Drogen enthalten.</p>
<p>Das Beunruhigende dabei: Die Inhaltsstoffe werden ständig stärker und in  hohen Potenzen auf die Kräuter aufgebracht. Schon heute sind Substanzen  auf dem Markt, die 30-mal so stark wirken wie der in Haschisch  enthaltene Wirkstoff THC. Selbst in ein und demselben Produkt können  Wirkstoff und Konzentration stark variieren. Für die Konsumenten ein  nicht einschätzbares Risiko.</p>
<p>Jonas ist ein 18-jähriger Schüler. Eine halbe Stunde nach dem Rauchen  einer solchen Kräutermischung erlebte er einen Höllentrip, von dem er  sich bis heute nicht wieder erholt hat. Er berichtet von  Schweißausbrüchen, Atemproblemen und Wahnvorstellungen. In Panik flehte  er seinen Freund an, einen Krankenwagen zu rufen. Seither erlebt Jonas  seine Welt wie in einem schlimmen Alptraum. Er hat panische Angst und  traut sich kaum noch, die Wohnung zu verlassen, die Schule überfordert  ihn.</p>
<p>Dr.  Bernd Zimmer ist Chefarzt in dem Rüsselsheimer Klinikum, in das Jonas  eingeliefert wurde. Er hat schon viele Jugendliche nach dem Konsum der  Kräutermischungen stationär behandeln müssen. Die Symptome der Patienten  ähneln sich meistens. Dr. Zimmer erklärt, dass der Konsum des  gefährlichen Cocktails aber auch eine Psychose auslösen könne. Das ist  bei Jonas eingetreten. Als die Ängste immer schlimmer werden, begibt er  sich für drei Monate in die geschlossene Abteilung der Kinder- und  Jugendpsychiatrie.</p>
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<p>Die Hersteller der Substanzen  nutzen die Tatsache, dass nur solche Drogen ins Betäubungsmittelgesetz  aufgenommen werden, deren berauschende Wirkung nachgewiesen wurde. Bis  dahin unbekannte Substanzen tauchen demnach im Gesetz zunächst nicht  auf. Bis das Gesetz endlich aktualisiert ist, sind längst neue  Substanzen auf dem Markt, die wiederum nicht im Betäubungsmittelgesetz  aufgeführt sind. Die Polizei ist solange machtlos und kann auch gegen  die Läden und Internethändler nicht effektiv vorgehen.</p>
<p>Der Freiburger Staatsanwalt Tomas Orschitt hat fast täglich mit diesem  Phänomen zu tun. Damit er nicht weiter tatenlos zusehen muss, wie immer  mehr Jugendliche nach dem Konsum dieser Räuchermischungen in  Krankenhäuser eingeliefert werden, hat er nun eine juristische Brücke  zum Arzneimittelgesetz geschlagen: Nach seiner Auslegung kann ein  Händler, sobald er die Kräutermischungen zum menschlichen Konsum  anbietet und damit ein Rauschversprechen abgibt, nach dem  Arzneimittelgesetz strafrechtlich verfolgt werden. Und das sieht eine  mehrjährige Freiheitsstrafe vor.</p>
<p>Ob dieser Umweg über das  Arzneimittelgesetz dazu führen wird, dass die Kräutermischungen mit  ihrer teils verheerenden Wirkung vom Markt verschwinden, bleibt unklar.  Ein rechtskräftiges Urteil gibt es in dieser Sache noch nicht. Jonas  leidet noch heute unter der Psychose. Wann er wieder in die Schule gehen  kann und ob</p>
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		<title>Ich bleibe immer positiv</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 19:07:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Das Schlimmste an meiner Krankheit ist, dass ich mit niemandem darüber reden kann&#8221;, sagt Louisa* (39), Mutter von fünf Kindern, die als Einzige aus ihrer Familie mit dem HI-Virus infiziert ist. Seit fünf Jahren schweigt sie tapfer und behält ihre Sorgen und Nöte für sich. Nicht einmal ihre Kinder wissen von der Infektion der Mutter. [...]]]></description>
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<p>&#8220;Das Schlimmste an meiner Krankheit ist, dass ich mit niemandem darüber  reden kann&#8221;, sagt Louisa* (39), Mutter von fünf Kindern, die als Einzige  aus ihrer Familie mit dem HI-Virus infiziert ist. Seit fünf Jahren  schweigt sie tapfer und behält ihre Sorgen und Nöte für sich. Nicht  einmal ihre Kinder wissen von der Infektion der Mutter.</p>
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<p>Unter dem seelischen Druck scheint <strong>Louisa*</strong> an manchen Tagen fast zu zerbrechen. &#8220;Dann fehlt mir die Kraft,  aufzustehen, Schulbrote zu schmieren oder meinen Kindern abends noch  eine Gutenacht-Geschichte zu erzählen. Früher habe ich meinen Kindern  alles gegeben, heute bin ich oft zu schwach für die einfachsten Dinge.&#8221;  Louisa möchte endlich die Wahrheit sagen. Aber sie fürchtet, dass dann  alles außer Kontrolle gerät, dass sie und ihre Kinder verachtet und  ausgegrenzt werden.</p>
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<p>&#8220;HIV-positiv zu sein, wird als  etwas Schmutziges gesehen, etwas, für das man sich schämen muss und an  dem man selbst schuld ist&#8221;, sagt die fünffache Mutter. Infiziert hat  sich Louisa* während einer kurzen Beziehung nach ihrer ersten  gescheiterten Ehe. Die Diagnose bekam sie, als sie sich mit ihrem  zweiten Ehemann auf ihr erstes gemeinsames Kind freute: &#8220;Es war in der  sechsten Schwangerschaftswoche. Es war, als würde die Welt stillstehen.&#8221;  Louisas* Mann hält zu ihr. Doch wie sie mit ihrer Krankheit leben soll,  kann auch er ihr nicht sagen. &#8220;Mir würde eine Riesenlast von den  Schultern fallen, wenn ich nicht mehr lügen müsste &#8211; vielleicht habe ich  eines Tages den Mut dazu.&#8221;</p>
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<p>Als <strong>Patricia </strong>schwanger  wird, kann die 30-Jährige sich nicht richtig freuen: &#8220;Tag und Nacht  hatte ich Angst, mein Kind zu infizieren.&#8221; Keine leichte Zeit für die  junge Frankfurterin. Bereits der Beginn ihrer Schwangerschaft war von  Sorgen überschattet. &#8220;Ich hätte mir es nie verziehen, wenn ich bei der  Verhütungspanne meinen Freund mit dem HI-Virus angesteckt hätte&#8221;, sagt  die junge Frau.</p>
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<p>Um eine Virusübertragung auf  ihr Kind zu verhindern, hält sich Patricia genau an ihren Therapieplan,  den die Experten des HIV-Centers der Uniklinik Frankfurt ausgearbeitet  haben. Das Übertragungsrisiko wird damit auf unter zwei Prozent gesenkt.  Doch ein Restrisiko bleibt, das weiß die gelernte Arzthelferin aus  Erfahrung.</p>
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<p>Als  Luca im März dieses Jahres gesund zur Welt kommt, fließen bei Patricia  Tränen der Erleichterung: &#8220;Ich bin so glücklich, auch weil ich einen  Partner habe, der zu mir hält, mich unterstützt und auffängt.&#8221; Gemeinsam  müssen Patricia und ihr Freund die nächsten drei Monate durchstehen &#8211;  erst dann kann ein endgültiger Test sagen, ob Luca wirklich HIV-negativ  und außer Gefahr ist.</p>
<p>Mit diesen Ängsten kann sie umgehen &#8211; sie  hat es früh gelernt. Während andere eine unbeschwerte Jugend genossen,  versuchte sie, mit der Diagnose &#8220;HIV-positiv&#8221; klarzukommen. Offen damit  zu leben, ist für die 30-Jährige heute selbstverständlich. Auch mit  ihrem Sohn will sie von Anfang an über ihre Krankheit sprechen. &#8220;Ich  kann ihn nur vor möglichen Anfeindungen schützen, indem ich ehrlich bin  und ihn stark mache.&#8221;</p>
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<p>&#8220;Als  ich von meiner Infektion erfuhr, brach für mich eine Welt zusammen. Ich  hatte Angst, dass ich nicht mal 30 werde&#8221;, erinnert sich <strong>Doreen</strong> aus Braunschweig. Mit 17 Jahren steckt sie sich mit der  Immunschwächekrankheit HIV an &#8211; bei ihrem ersten Freund. Nach dem Schock  und der Angst kamen die Depressionen &#8211; aber auch die Lügen. Von ihrer  Krankheit sollte keiner etwas erfahren. Doreen fürchtete sich davor,  ausgegrenzt und geächtet zu werden. Wie düster es in ihr aussah, bekommt  niemand mit. Heimlich schluckt sie die Medikamente, ohne die sie heute  nicht mehr leben würde. Nur Sandy, Doreens beste Freundin und  Arbeitskollegin, ist eingeweiht.</p>
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<p>Irgendwann hatte Doreen das  ständige Versteckspiel satt. Sie erzählte ihrem Arbeitgeber, Kollegen  und Freunden von ihrer HIV-Infektion, engagierte sich in der Aidshilfe  und lebt von nun an bewusster. Angst vor dem Tod hat Doreen nicht, nur  Angst davor, dass er zu schnell kommen könnte. Kürzlich hat sie ihren  30. Geburtstag gefeiert. &#8220;Da dachte ich mir dann, okay, jetzt schaffst  du auch den 40. und auch den 50.&#8221; Am liebsten mit einem Mann und Kindern  &#8211; davon träumt sie als Single oft.</p>
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		<title>Ist mein Kind noch normal?</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 11:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Film handelt von Familien mit Kindern, die auffallen, weil die Kinder nicht der Norm entsprechen, weil sie anders sind als ihre Mitschüler. Eine Odyssee von Diagnosen und Therapien beginnt &#8230;Wir beobachten den Alltag der Kinder in Therapie, Familie und Schule. Wie ist es für Eltern, wenn sie die Entwicklung ihrer Kinder Fachleuten überlassen sollen [...]]]></description>
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<p>Der Film handelt von Familien mit Kindern, die auffallen, weil die Kinder nicht der Norm entsprechen, weil sie anders sind als ihre Mitschüler. Eine Odyssee von Diagnosen und Therapien beginnt &#8230;<span id="more-690"></span>Wir beobachten den Alltag der Kinder in Therapie, Familie und Schule. Wie ist es für Eltern, wenn sie die Entwicklung ihrer Kinder Fachleuten überlassen sollen und welchen Preis zahlen die Kinder für den Erfolg?</p>

		
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		<title>Missbrauch im Internet &#8211; Kinderpornografie im Internet</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 10:46:44 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Es sind vor allem Männer, die sich an den Schwächsten der Gesellschaft, an wehrlosen Kindern, vergreifen. Die Täter glauben sich hinter den Fassaden ihrer Wohnungen sicher. Dass sie mit dem Missbrauch per Mausklick ein Verbrechen begehen, stört sie kaum. Eine Freiheitsstrafe, die von drei Monaten bis zu fünf Jahren gehen kann, schreckt sie nicht ab.]]></description>
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<p>Es sind vor allem Männer, die sich an den Schwächsten der Gesellschaft,  an wehrlosen Kindern, vergreifen. Die Täter glauben sich hinter den  Fassaden ihrer Wohnungen sicher. Dass sie mit dem Missbrauch per  Mausklick ein Verbrechen begehen, stört sie kaum. Eine Freiheitsstrafe,  die von drei Monaten bis zu fünf Jahren gehen kann, schreckt sie nicht  ab.</p>
<p>Die Vernehmung ist beendet.  Kriminaloberkommissar Dieter Scholz ist sicher, dass der Beschuldigte  etwas zu verbergen hat, auch wenn der sich absolut unschuldig gibt. Bei  ihm werde man nichts finden. In solchen Fällen setzt Scholz auf seinen  Kollegen Thorsten Steinert von der Datenverarbeitungsgruppe. Steinert  weiß: &#8220;Fehler machen sie alle!&#8221; Und tatsächlich entdeckt der  Computerspezialist einige Tage später unter hunderttausenden Fotos  widerliche kinderpornografische Dateien. Ausreichend Beweise für einen  Prozess.</p>
<h2>Mit Ermittlern auf der Spur</h2>
<p>Seit mehr als  zehn Jahren ist Dieter Scholz im Fachkommissariat für Sexualdelikte bei  der Polizeidirektion Hannover tätig. Ein Jahr lang haben ZDF-Reporter  den Ermittler bei seiner Arbeit begleitet, waren bei Einsatzfahrten,  Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmungen und beim Durchsuchen der Computer  dabei. Für den Beamten ein oft zermürbender und nur schwer zu  ertragender Alltag.</p>
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<div><img src="http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/s_img/80/0,6992,7181008-render-A6-,00.jpg" alt="Kriminalkommissar Dieter Scholz (r.) mit einem Kollegen von der Datenverarbeitungsgruppe der Polizeidirektion Hannover. Quelle: ZDF" width="298" /></p>
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<div>Dieter Scholz (r.) mit einem Kollegen der Datenverarbeitungsgruppe. Ein beschlagnahmter Computer wird untersucht.</div>
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<p>Dieter Scholz nimmt das aber  immer wieder zum Ansporn, gegen die wachsende Bedrohung durch  kinderpornografische Bilder und Videos im Internet anzukämpfen. &#8220;Das  Weggucken, wenn jemand auf dem Bahnsteig verprügelt wird, ist nichts  anderes als das Weggucken im Internet&#8221;, warnt der Kommissar. &#8220;Hier muss  man immer wieder Anstöße geben, dass sich das Bewusstsein in der  Bevölkerung und das Bewusstsein unserer Politiker verändert!&#8221;</p>
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<h2>Harte Strafen wirken nicht</h2>
<p>Die  Täter, die kinderpornografische Fotos und Videos im Internet  verbreiten, erwerben oder besitzen, kommen aus allen gesellschaftlichen  Schichten. Bis zu fünf Jahre Gefängnis wartet auf Menschen, die sich an  Kindern vergreifen. Und auch der Besitz oder der Handel mit  jugendpornografischen Fotos und Videos im Internet, also mit Personen  von 14 bis 18 Jahren, ist in Deutschland inzwischen strafbar.</p>
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<p>Die abschreckende Wirkung der  Strafen ist dabei fragwürdig: Jeden Tag suchen circa 350.000 &#8220;User&#8221; in  diversen Chats und Tauschbörsen ihren perversen K(l)ick. 80 Prozent der  Kinder, deren Fotos und Videos im Internet kursieren, sind jünger als  zehn Jahre. Jedes dritte Opfer ist sogar jünger als drei Jahre.</p>
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		<title>Which Way Home &#8211; Kinder auf der Flucht</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 12:05:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Während die USA seit Jahren an der Schliessung der Grenze zu Mexiko arbeiten, versuchen Millionen Flüchtlinge aus Lateinamerika, den Grenzzaun zu überwinden &#8211; darunter jedes Jahr auch rund hunderttausend Kinder. Aus der Sicht seiner jungen Protagonisten erzählt der erschütternde, für den Oscar nominierte Dokumentarfilm &#8220;Which Way Home&#8221; vom Schicksal Minderjähriger, die tausende Kilometer auf maroden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/2d62fbcc-b97b-4333-9c8f-b85249bd3c4e" type="application/x-shockwave-flash" style="width:640px;height:386px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/2d62fbcc-b97b-4333-9c8f-b85249bd3c4e"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=2d62fbcc-b97b-4333-9c8f-b85249bd3c4e" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">DOK vom 08.11.2010</a></object><p><img src='http://gratisdokus.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/568.jpg&amp;w=200&amp;h=120&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Während die USA seit Jahren an der  Schliessung der Grenze zu Mexiko arbeiten, versuchen Millionen  Flüchtlinge aus Lateinamerika, den Grenzzaun zu überwinden &#8211; darunter  jedes Jahr auch rund hunderttausend Kinder. Aus der Sicht seiner jungen  Protagonisten erzählt der erschütternde, für den <span style="text-decoration: underline;"><em><strong>Oscar nominierte  Dokumentarfilm</strong></em></span> &#8220;Which Way Home&#8221; vom Schicksal Minderjähriger, die  tausende Kilometer auf maroden Güterzügen reisen, um illegal ins  &#8220;gelobte Land&#8221; USA zu gelangen.</p>
<p>Ein Film von Rebecca Cammisa</p>
<p><strong>José, zehn Jahre alt, ist irgendwo in Mexiko gelandet.</strong><br />
Endstation auf halber Strecke, in einem Auffanglager für Kinder. Sein Vater in El Salvador will ihn nicht, und seine Mutter<br />
und seine Brüder leben in den USA.</p>
<p>Also  hat er sich auf den Weg gemacht, mit dem Zug, ganz allein. Unterwegs  geriet er in die Hände von Schleppern, die ihn mitten in Mexiko einfach  aussetzten.</p>
<p><strong>In den USA ist alles besser, glaubt Kevin, 14 Jahre alt, Schuhputzer aus Honduras.</strong><br />
Er  will nach Manhattan. Dafür reitet er auf der «Bestie», wie die Kinder  den Zug nennen. Denn er ist unberechenbar und oft tödlich. Entgleisungen  sind Alltag.</p>
<p>Kevin will unbedingt auf dem Times Square Schuhe  putzen und Geld verdienen, damit seine Mutter in Honduras ein besseres  Leben hat: «<em>Meine Mutter ist der einzige Schatz, den ich habe. Mein  Stiefvater schlägt sie und nennt sie eine Hure. Das bringt mein Blut zum  Kochen.</em>»</p>
<p>Erschüttert von solchen Schicksalen beschloss  die US-Filmerin Rebecca Cammisa, Kinderflüchtlinge auf ihrem Weg von  Lateinamerika in die USA zu begleiten: «<em>Das ist eine völlig  unbekannte Welt. Und damit sich etwas ändert, muss sie gezeigt werden.  Ich wollte mich in die Lage dieser Kinder versetzen und miterleben, was  sie durchleiden, um in die USA zu gelangen. Ich wollte dem, was hier  passiert, ein menschliches Gesicht geben.</em>»</p>
<p>José und Kevin  sind nur zwei Kinder von Tausenden, die versuchen, in die USA zu  gelangen, oft scheitern und wieder zurückspediert werden. Sie alle haben  ein idealisiertes Bild Amerikas. Und die Zugsreise ins «Gelobte Land»  ist lebensgefährlich. Nicht selten<br />
werden die Kinder vergewaltigt,  ausgeraubt und getötet. Das schreckt sie aber nicht ab. Sie wollen ihre  Familien nicht enttäuschen und nicht mit leeren Händen zurückkommen.  Also fahren sie weiter&#8230;</p>
<p>Auch Eloi und Rosario haben es  probiert und ihr Ziel fast erreicht. Aber die Wüste hinter der  US-amerikanischen Grenze wurde den beiden zum Verhängnis. Sie kehren im  Sarg nach Hause zurück. Die Eltern hatten ihren Kindern die Reise  verboten. Aber der Wunsch nach einem besseren Leben war stärker.</p>
<p>Kevin  schafft es schliesslich bis an die US-Grenze. Aber dann packt ihn die  Angst. Was, wenn er den lebensgefährlichen Marsch durch die Wüste nicht  schafft? Plötzlich will Kevin nur noch nach Hause zu seiner Mutter.</p>
<p>Er  stellt sich der Grenzpolizei und wird nach Honduras zurückgeschickt.   Doch dort ist alles wie vorher. Und genau deshalb kann Kevin nicht  bleiben. Er wird sich wieder auf den Weg machen, um seinen Traum doch  noch zu verwirklichen: Schuheputzen in Amerika.</p>
<p>Sechs Jahre  haben Rebecca und ihr Team verschiedene Kinder begleitet. Entstanden ist  ein erschütternder Film, in dem kindliches Glück und Verzweiflung oft  nahe beieinander liegen.</p>

		
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		<title>Unsere Stimme &#8211; Ein Phänomen und seine Erforschung</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 12:31:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sie ist so individuell und unverwechselbar wie ein Gesicht. Sie bietet uns ein faszinierendes Spektrum von Möglichkeiten sprechend oder singend zu kommunizieren. Doch wie funktioniert eigentlich unsere Stimme? Wir benutzen sie jeden Tag mit großer Selbstverständlichkeit. Dennoch wissen wir nicht viel über unsere Stimme. Die Möglichkeit, immer vielfältiger mit Lauten zu kommunizieren, hat unsere geistige [...]]]></description>
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<p>Sie ist so individuell und unverwechselbar wie ein Gesicht. Sie bietet uns ein faszinierendes Spektrum von Möglichkeiten sprechend oder singend zu kommunizieren. Doch wie funktioniert eigentlich unsere Stimme?</p>
<p><a name="1">Wir benutzen sie jeden Tag mit großer Selbstverständlichkeit. Dennoch wissen wir nicht viel über unsere Stimme. Die Möglichkeit, immer vielfältiger mit Lauten zu kommunizieren, hat unsere geistige und soziale Entwicklung im Laufe der Evolution wesentlich vorangebracht. Mittlerweile sind in Deutschland ein Drittel aller Berufstätigen sogenannte Sprecharbeiter. Menschen wie Erzieher, Anwälte, Verkäufer, Lehrer oder Schauspieler sind jeden Tag auf ihre Stimme angewiesen. </a></p>
<p><a name="0">Schon bei Kindern klingen die Stimmen sehr unterschiedlich. Wodurch entstehen die Unterschiede? Und wie kommt es, dass wir eine Stimme sympathisch oder unsympathisch finden? Und warum berühren uns manche Stimmen mehr als jedes andere Musikinstrument? </a></p>

		
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		<title>Oase im Elend. Lotti Latrous im Slum von Abidjan</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:03:20 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie hat Tausenden das Leben gerettet und wurde deswegen 2004 zur Schweizerin des Jahres gewählt. Doch dafür habe ihre Familie einen hohen Preis bezahlen müssen, sagt Lotti Latrous. Die heute 56jährige entschloss sich vor zehn Jahren für ein Ehe- und Familienleben auf Distanz, um dafür in einem der ärmsten Elendsviertel in der Elfenbeinküste das Hilfswerk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/e3de1528-5e6e-43b9-9c0c-ff50d054a4da" type="application/x-shockwave-flash" style="width:640px;height:386px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/e3de1528-5e6e-43b9-9c0c-ff50d054a4da"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://videoportal.sf.tv/video?id=e3de1528-5e6e-43b9-9c0c-ff50d054a4da" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">DOK vom 17.12.2009</a></object><p><img src='http://gratisdokus.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/368.png&amp;w=200&amp;h=120&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Sie hat Tausenden das Leben gerettet und wurde deswegen 2004 zur  Schweizerin des Jahres gewählt. Doch dafür habe ihre Familie einen hohen  Preis bezahlen müssen, sagt Lotti Latrous. Die heute 56jährige  entschloss sich vor zehn Jahren für ein Ehe- und Familienleben auf  Distanz, um dafür in einem der ärmsten Elendsviertel in der  Elfenbeinküste das Hilfswerk Centre l&#8217;Espoir auf- und auszubauen. Und  während sie den Leidenden in Afrika Liebe bringt, ist das Leiden  innerhalb der Familie noch immer nicht ganz abgeklungen.</p>

		
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		<title>Pädophile im Visier &#8211; Jagd auf Kinderschänder in Kambodscha</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 05:55:07 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Länge: ab 30 Min]]></category>
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<p>Kleine Mädchen, die über heimliche Prostitutionsnetzwerke verkauft werden, Eltern, die ihr Kind für einige Dollar zur „Adoption&#8221; freigeben, Strassenkinder, die man für eine Hand voll Münzen haben kann: Kambodscha ist ein riesiger Markt für Pädophile. Polizisten und Justizbeamte können mit einer 10 Dollar- Note zum Schweigen gebracht werden. Nun haben lokale NGO&#8217;s die Arbeit der Polizei übernommen. Sie beobachten und dokumentieren Verdächtige und versuchen, die Pädophilen-Netzwerke zu zerschlagen. „Pädophile im Visier&#8221; beschreibt aus der Perspektive der Ermittler die Arbeit einer dieser Organisationen.</p>
<p>„Action pour les Enfants&#8221; wurde 2003 von einem Franzosen gegründet. Die Organisation beschäftigt 55 Ermittler, die im Verborgenen arbeiten. Es sind ausschliesslich Kambodschaner, die alle englisch sprechen und mit den neuesten Übermittlungstechniken umgehen können. Sie verdienen zehnmal mehr als ein Polizist und haben sich zu Experten entwickelt. Sie machen Filme und Fotos von Verdächtigen in verräterischen Situationen. Sie sind gründlich und erstellen weltweite Datenbanken.</p>
<p>Und vor allem haben sie gelernt, die Gerichte und die Polizei in Kambodscha mit diplomatischen Methoden zum Handeln zu zwingen. Sie verfolgen den Prozess gegen einen Verdächtigen bis zum Schluss, um zu verhindern, dass sich irgendwo die Korruption einschleicht. Sie stellen missbrauchten Strassenkindern Anwälte zur Seite und setzen ausländische Botschaften unter Druck, damit sie sich nicht einmischen.</p>
<p>Während einiger Wochen hat sich das Filmteam von Paul Moreira an die Fersen der Ermittler von „Action pour les enfants&#8221; geheftet. Sie haben aus erster Hand von den Schwächen der kambodschanischen Polizei erfahren und den kalten Krieg mitverfolgt, der zwischen den Bürgerorganisationen und den korrupten Beamten herrscht, die Kriminelle schützen.</p>

		
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		<title>Gestohlene Babies &#8211; Stolen Babies</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 15:25:38 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Länge: 11 bis 30 Min]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Zk59dfvXJQ8&hl=de&fs=1&rel=0&color1=0x3a3a3a&color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Zk59dfvXJQ8&hl=de&fs=1&rel=0&color1=0x3a3a3a&color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object><p><img src='http://gratisdokus.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/228.jpg&amp;w=200&amp;h=120&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Until last year, Guatemala had the highest adoption rate in the world. Between 2002 and 2007, some 22,000 of its children were adopted by foreigners, more than 90 per cent of them came from the US.</p>
<p>But the practice was marked by lax adoption procedures and plagued by criminals targeting poor mothers.</p>
<p>A government investigation into some 3,000 cases in the adoption pipeline found fraudulent paperwork in more than 1,000 of them. There is strong evidence that in many cases babies had been stolen before being traded for adoption.</p>
<p>Guatemalan mothers whose babies were snatched in this way are convinced that their children are in the US and now they want them back.</p>
<p>People &amp; Power&#8217;s Bob Abeshouse investigates.</p>
<p><em>Sprache: Englisch</em><strong></strong></p>

		
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