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	<title>GratisDokus.de - Kostenlose Dokumentarfilme und Reportagen über das Internet sehen &#187; hiv</title>
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		<title>Ich bleibe immer positiv</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 19:07:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Das Schlimmste an meiner Krankheit ist, dass ich mit niemandem darüber reden kann&#8221;, sagt Louisa* (39), Mutter von fünf Kindern, die als Einzige aus ihrer Familie mit dem HI-Virus infiziert ist. Seit fünf Jahren schweigt sie tapfer und behält ihre Sorgen und Nöte für sich. Nicht einmal ihre Kinder wissen von der Infektion der Mutter. [...]]]></description>
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<p>&#8220;Das Schlimmste an meiner Krankheit ist, dass ich mit niemandem darüber  reden kann&#8221;, sagt Louisa* (39), Mutter von fünf Kindern, die als Einzige  aus ihrer Familie mit dem HI-Virus infiziert ist. Seit fünf Jahren  schweigt sie tapfer und behält ihre Sorgen und Nöte für sich. Nicht  einmal ihre Kinder wissen von der Infektion der Mutter.</p>
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<p>Unter dem seelischen Druck scheint <strong>Louisa*</strong> an manchen Tagen fast zu zerbrechen. &#8220;Dann fehlt mir die Kraft,  aufzustehen, Schulbrote zu schmieren oder meinen Kindern abends noch  eine Gutenacht-Geschichte zu erzählen. Früher habe ich meinen Kindern  alles gegeben, heute bin ich oft zu schwach für die einfachsten Dinge.&#8221;  Louisa möchte endlich die Wahrheit sagen. Aber sie fürchtet, dass dann  alles außer Kontrolle gerät, dass sie und ihre Kinder verachtet und  ausgegrenzt werden.</p>
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<p>&#8220;HIV-positiv zu sein, wird als  etwas Schmutziges gesehen, etwas, für das man sich schämen muss und an  dem man selbst schuld ist&#8221;, sagt die fünffache Mutter. Infiziert hat  sich Louisa* während einer kurzen Beziehung nach ihrer ersten  gescheiterten Ehe. Die Diagnose bekam sie, als sie sich mit ihrem  zweiten Ehemann auf ihr erstes gemeinsames Kind freute: &#8220;Es war in der  sechsten Schwangerschaftswoche. Es war, als würde die Welt stillstehen.&#8221;  Louisas* Mann hält zu ihr. Doch wie sie mit ihrer Krankheit leben soll,  kann auch er ihr nicht sagen. &#8220;Mir würde eine Riesenlast von den  Schultern fallen, wenn ich nicht mehr lügen müsste &#8211; vielleicht habe ich  eines Tages den Mut dazu.&#8221;</p>
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<p>Als <strong>Patricia </strong>schwanger  wird, kann die 30-Jährige sich nicht richtig freuen: &#8220;Tag und Nacht  hatte ich Angst, mein Kind zu infizieren.&#8221; Keine leichte Zeit für die  junge Frankfurterin. Bereits der Beginn ihrer Schwangerschaft war von  Sorgen überschattet. &#8220;Ich hätte mir es nie verziehen, wenn ich bei der  Verhütungspanne meinen Freund mit dem HI-Virus angesteckt hätte&#8221;, sagt  die junge Frau.</p>
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<p>Um eine Virusübertragung auf  ihr Kind zu verhindern, hält sich Patricia genau an ihren Therapieplan,  den die Experten des HIV-Centers der Uniklinik Frankfurt ausgearbeitet  haben. Das Übertragungsrisiko wird damit auf unter zwei Prozent gesenkt.  Doch ein Restrisiko bleibt, das weiß die gelernte Arzthelferin aus  Erfahrung.</p>
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<p>Als  Luca im März dieses Jahres gesund zur Welt kommt, fließen bei Patricia  Tränen der Erleichterung: &#8220;Ich bin so glücklich, auch weil ich einen  Partner habe, der zu mir hält, mich unterstützt und auffängt.&#8221; Gemeinsam  müssen Patricia und ihr Freund die nächsten drei Monate durchstehen &#8211;  erst dann kann ein endgültiger Test sagen, ob Luca wirklich HIV-negativ  und außer Gefahr ist.</p>
<p>Mit diesen Ängsten kann sie umgehen &#8211; sie  hat es früh gelernt. Während andere eine unbeschwerte Jugend genossen,  versuchte sie, mit der Diagnose &#8220;HIV-positiv&#8221; klarzukommen. Offen damit  zu leben, ist für die 30-Jährige heute selbstverständlich. Auch mit  ihrem Sohn will sie von Anfang an über ihre Krankheit sprechen. &#8220;Ich  kann ihn nur vor möglichen Anfeindungen schützen, indem ich ehrlich bin  und ihn stark mache.&#8221;</p>
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<p>&#8220;Als  ich von meiner Infektion erfuhr, brach für mich eine Welt zusammen. Ich  hatte Angst, dass ich nicht mal 30 werde&#8221;, erinnert sich <strong>Doreen</strong> aus Braunschweig. Mit 17 Jahren steckt sie sich mit der  Immunschwächekrankheit HIV an &#8211; bei ihrem ersten Freund. Nach dem Schock  und der Angst kamen die Depressionen &#8211; aber auch die Lügen. Von ihrer  Krankheit sollte keiner etwas erfahren. Doreen fürchtete sich davor,  ausgegrenzt und geächtet zu werden. Wie düster es in ihr aussah, bekommt  niemand mit. Heimlich schluckt sie die Medikamente, ohne die sie heute  nicht mehr leben würde. Nur Sandy, Doreens beste Freundin und  Arbeitskollegin, ist eingeweiht.</p>
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<p>Irgendwann hatte Doreen das  ständige Versteckspiel satt. Sie erzählte ihrem Arbeitgeber, Kollegen  und Freunden von ihrer HIV-Infektion, engagierte sich in der Aidshilfe  und lebt von nun an bewusster. Angst vor dem Tod hat Doreen nicht, nur  Angst davor, dass er zu schnell kommen könnte. Kürzlich hat sie ihren  30. Geburtstag gefeiert. &#8220;Da dachte ich mir dann, okay, jetzt schaffst  du auch den 40. und auch den 50.&#8221; Am liebsten mit einem Mann und Kindern  &#8211; davon träumt sie als Single oft.</p>
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		<title>Oase im Elend. Lotti Latrous im Slum von Abidjan</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:03:20 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/e3de1528-5e6e-43b9-9c0c-ff50d054a4da" type="application/x-shockwave-flash" style="width:640px;height:386px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/e3de1528-5e6e-43b9-9c0c-ff50d054a4da"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="http://videoportal.sf.tv/video?id=e3de1528-5e6e-43b9-9c0c-ff50d054a4da" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">DOK vom 17.12.2009</a></object><p><img src='http://gratisdokus.de/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/wp-content/thumbnails/368.png&amp;w=200&amp;h=120&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Sie hat Tausenden das Leben gerettet und wurde deswegen 2004 zur  Schweizerin des Jahres gewählt. Doch dafür habe ihre Familie einen hohen  Preis bezahlen müssen, sagt Lotti Latrous. Die heute 56jährige  entschloss sich vor zehn Jahren für ein Ehe- und Familienleben auf  Distanz, um dafür in einem der ärmsten Elendsviertel in der  Elfenbeinküste das Hilfswerk Centre l&#8217;Espoir auf- und auszubauen. Und  während sie den Leidenden in Afrika Liebe bringt, ist das Leiden  innerhalb der Familie noch immer nicht ganz abgeklungen.</p>

		
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