Glück im Vergessen? Geschichten von Demenzkranken und ihren Betreuern
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Demenz macht zuerst einmal Angst. Doch Demenzkranke können in Würde leben, können durchaus noch Lebensqualität haben, ja sie können sogar glücklich sein. Das ist für viele unvorstellbar. Dass Angehörige, die demente Patienten pflegen, auch Glücksmomente erleben, ist womöglich noch unvorstellbarer. Marianne Pletschers sensibler Film zeigt, dass Glück im Vergessen möglich ist, wenn den Menschen entsprechend geholfen wird.
Im Zentrum den Films stehen Demenzkranke und ihre Partner, die in der Memory-Klinik des Zürcher Waidspitals betreut werden. Dank frühzeitiger Diagnose und entsprechender Behandlung können sie lange ein gutes Leben führen, eine Patientin darf sogar noch autofahren, ein anderer hat trotz Demenz noch gelernt, das Internet zu nutzen.
Der Film zeigt aber auch, dass Patientinnen mit fortgeschrittener Demenz nicht früh ins Pflegeheim müssen, wenn eine gute Tages- oder Nachtklinik einspringt. Das Glück darüber teilen die Demenzkranken mit ihren Angehörigen, die ohne Hilfe hoffnungslos überfordert wären .
Als letztes zeigt der Film eindrücklich, dass in einer weglaufgeschützten Pflegestation Lebensqualität und so etwas wie Glück möglich sind, wenn das Heim genügend Personal hat und gut geführt ist. Dies ist im regionalen Pflegezentrum Baden der Fall.
